Landschaft des Wissens | Band 2 
       Wissen schafft Unternehmen 

Neue Lösungen 
Praktische Beispiele, Erfahrungen und Tipps  

In ausführlichen Gesprächen mit Kooperationspartnern aus Wissenschaft und Wirtschaft stellt der Band Erkenntnisse aus insgesamt acht europäischen Ländern vor. Ein Blick hinter die Kulissen außergewöhnlicher Modelle für alle Führungskräfte an Hochschulen, in Klein- und Großbetrieben sowie für universitäre oder betriebliche Forscher und Entwickler. 

       Themenschwerpunkte 
Ohne Dialog keine Innovation 

Neue Technologie-Transfer-Strategien und verblüffende Spin-off-Prozesse. Spielregeln für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Innovative Kooperationsmodelle für kleine Unternehmen und Entwicklungschancen für den ländlichen Raum. 

Welche Formen betrieblicher Zusammenarbeit eröffnen sich für Kulturwissenschaftler und was können westliche Hochschulen und Unternehmen von den aktuellen Konzepten in den europäischen Oststaaten lernen? 

"Wissen schafft Unternehmen" berichtet, wie das Neue in die Welt kommt, wenn zwei unterschiedliche Kulturen wie die akademische und unternehmerische Perspektive einen geglückten Dialog führen. 

      Inhalt

 

Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Dynamik von Kooperationsmodellen zwischen 
       Universitäten und Unternehmen 
Welche Kulturen und Logiken begegnen sich in solchen Kooperationen? Spielregeln geglückter Zusammenarbeit, Wechselwirkungen von Wissenschaft und Ökonomie. Ein Gespräch mit dem Österreichischen Kooperationsforscher, Philosophieprofessor und Unternehmensberater Peter Heintel.  


Belgien

Mitbewerber aus derselben Branche kooperieren an einem "dritten Ort" 
       Kooperation der Konkurrenten 
Gemeinsam forschen - getrennt vermarkten! Ein außergewöhnliches Kooperationsmodell in Belgien: Als "Scientists in Residence" arbeiten betriebliche und universitäre Forscher auf Zeit in einem externen Forschungszentrum zusammen. Grundlage ist eine besondere Vereinbarung im Umgang mit den Intellectual Property Rights. 


Deutschland

Kooperation & Technologietransfer I 
       Erfinder als Unternehmer? 

Von der Laborerkenntnis zum erfolgreichen Produkt: Patentierung, Lizenzierung, Industriekooperation oder die Gründung des eigenen Unternehmens? Ein Spezialistenteam in Heidelberg begleitet Forscherinnen und Forscher vom Elfenbeinturm in den Markt - und zurück. 


Großbritannien

Kooperation &Technologietransfer II 
       Management von Spin-offs 

Forscherinnen und Forscher mieten sich ein Management. Externe Berater errichten eine unkonventionelle Brücke zwischen universitären Forschungsergebnissen und dem Markt. Ein Gespräch mit zwei britischen Technologie-Transfer-Experten über ihre langjährigen Erfahrungen mit dem Transfervon Ideen durch einen hindernisreichen Zwischenraum. 


Österreich

Forschungskooperation & Regionalentwicklung I
       Architektur der Zusammenarbeit 

Betriebliche Forschung auf dem Campus einer österreichischen Universität. Ein Rektor und der Gründer eines Technologieparks über Forschungskooperation als Entwicklungsimpuls für den ländlichen Raum, Chancen und Herausforderungen einer "Wohngemeinschaft" betrieblicher und universitärer Forscher sowie Spielregeln und Erfahrungen beim Bau eines Ortes der Innovation auf der grünen Wiese.  


Großbritannien

Universitäten als integrale F&E-Einheiten eines Konzerns 
       Recruiting von Talent &Technologie 

Der Rolls-Royce unter den Kooperationsmodellen: Der britische Konzern praktiziert wohl eine der intensivsten Formen der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschulen. Innerhalb der letzten fünfzehn Jahre hat Rolls-Royce weite Teile seiner Grundlagenforschung komplett an Universitäten ausgelagert. Einzelfall oder Trend? 


Schweden

Forschungskooperation & Regionalentwicklung II 
       Wettbewerb der Ideen 

Ein origineller Ansatz der Regionalförderung: Ressourcenorientierung statt Defizitorientierung. Das schwedische Vinnväxt-Programm unterstützt nicht benachteiligte Regionen, sondern solche mit speziellen Stärken. Und es fördert ganz gezielt die Kooperation zwischen Universitäten, Wirtschaft und Verwaltung. 


Türkei

Kooperation & Entwicklungszusammenarbeit 
       Erforschung von lokalem Wissen 

Ein deutscher Chemiker machte sich auf die Suche nach den jahrhundertealten Naturfärbemethoden der Teppichknüpferinnen in der Türkei. In Zusammenarbeit mit der Marmara Universität Istanbul recherchierte er gemeinsam mit seiner Frau ein vergessenes Wissen und startete eineinzigartiges Wirtschaftshilfeprojekt.  


Slowenien

Forschungskooperation nach dem Kommunismus 
       Leichtigkeit & Last des Neustarts 

Von der Atombombe zur Regionalförderung: Das Institut Jozef Stefan in Ljubljana bringt internationale Wissenschaft zu slowenischen Unternehmen. Sloweniens Forscher und Unternehmer haben Jugoslawien hinter sich gelassen und sich auf den Weg nach Europa gemacht. Sind sie angekommen? Oder schon vorbeigezogen? Und wollen sie vielleicht viel weiter als ins gemütliche Europa? 


Deutschland

Der Kulturwissenschaftler als der bessere Ökonom? 
       Spezialisierungsfähige Generalisten 

Die private Zeppelin University in Friedrichshafen am Bodensee, im Jahr 2003 gegründet, ist das jüngste und derzeit vielleicht innovativste Hochschulmodell Deutschlands. Mit ihrem radikal interdisziplinären Ansatz und einer konsequent internationalen Ausrichtung ist sie ein Exot in der deutschen Hochschullandschaft. 


Schweiz

Grundlagenforschung in Kooperation 
       Erforschung von Innovationskultur 

Ein Grundlagenforschungsprojekt der Betriebswirtschaft in Kooperation mit Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen. RISE, ein Forschungszentrum an der renommierten Schweizer Universität St.Gallen beschäftigt sich systematisch mit der Ergründung von Innovationsfähigkeit: Wie muss ein Unternehmen, wie muss eine Organisation beschaffen sein, damit sie beständig in der Lage sind, neue Erkenntnisse zu entwickeln und diese erfolgreich durchzusetzen?

Das hat mich überzeugt...
...gedruckte Exemplare per E-Mail angefordern.

Die englische Ausgabe ist unter dem Titel »Knowledge Loves Company« bei palgrave macmillan erschienen. ISBN 978-0-230-57586-8